Was ist ein Bunker?

Ein Golfbunker ist ein Sandhindernis (Grube), der das Golfspielen auf einer Spielbahn erschweren soll. Folglich befinden sich Bunker immer dort, wo es der Golfer am wenigsten gebrauchen kann.

Damit die Bunker schon von weitem erkennbar sind, ist ihre Rückseite hochgezogen. Landet der eigene Ball in einem Bunker, ist dadurch auch Blick und Weg Richtung Grün (Loch) versperrt.

Fairwaybunker sind links und rechts des Fairways angeordnet und liegen im Zielbereich der Spieler mit niedrigem Golfhandicap.DSCF0052.jpg

Grünbunker liegen direkt vor oder hinter dem Grün, um das Anspielen zu erschweren, d. h. das Grün zu verteidigen.

Ursprünglich sind Bunker eher selten in der Fairwaymitte platziert. Die heutigen Golfarchitekten gestalten diese Hindernisse jedoch gerne in den Balllandezonen, um den Spieler zu taktischem Spiel zu zwingen: hohes Risiko auf dem direkten Weg oder geringes Risiko auf einem längeren Weg in Richtung Loch.


Eine Sonderform des Bunkers ist ein so genannter Topfbunker, der steil und eng nach unten führt. Eine weitere Sonderform ist der Beachbunker, ein flächiger Bunker, der zum Teil im Wasser liegt.

Als Bunkersand wird in der Regel ein heller Sand verwendet, der schon von weitem leuchtet. Unter dem Sand liegt häufig eine Drainage, die stehendes Wasser im Bunker ableitet.

Laut Golfregeln muss der Spieler den Ball aus dem Bunker schlagen, darf dabei aber mit dem Schläger nicht den Sand berühren bevor er den Schlag ausführt (Aufsetzen des Schlägers). Mittlere und schlechtere Spieler verlieren durchschnittlich mindestens einen Schlag durch den Besuch eines Bunkers. Sollte ein Bunker vom Golfer benutzt worden sein, so gehört es zur Platzetikette, die entstandenen Unebenheiten mit einer seitlich liegenden Harke wieder einzunivellieren.

Was ist das Ziel des Spiels?

Man muss den Golfball mit möglichst wenig Schlägen von einer als Abschlag bezeichneten Fläche in Übereinstimmung mit den Golfregeln in ein 10,8 cm breites und bis zu ca. 550 m weit entferntes, kreisrundes Loch spielen.

Hierbei darf der Ball nur mit dem Golfschläger in Berührung kommen. 

Ein Golfball ist doch nur ein Stück Plastik, oder?

Die Größe und Beschaffenheit eines Golfballs werden in den Golfregeln definiert. Der Durchmesser eines Golfballs liegt bei mindestens 42,67 mm, das maximale Gewicht bei 45,93 g. Die Oberfläche des Balls ist mit mehreren Hundert in einem Muster angeordneten Dimples (kleinen Dellen) versehen. Durch den Winkel des Schlägerkopfes wird der Ball beim Schlag in eine Rotation versetzt, die während des Fluges zur notwendigen Richtungsstabilität beiträgt. Durch die Oberflächenstruktur des Balles in Verbindung mit der Rotation erhält der Ball je nach Rotationsrichtung eine seitliche Ablenkung oder Auftrieb und fliegt damit dreimal weiter, als dies z.B. ein glatter Ball ohne Dimples tun würde.Ein Golfball besteht aus einer harten Kunststoffschale (in der Vergangenheit wurde Guttapercha verwendet) mit unterschiedlichen Kernen. Neben Hartgummikernen werden zunehmend auch Mehrschichtkerne u.a. aus (Flüssig-)Metall genutzt.

Was ist ein Rough?

Als Rough (sprich Raff) werden die Teile eines Golfplatzes bezeichnet, die zwischen den Spielbahnen liegen.

Die Roughbereiche werden nur zweimal jährlich gemäht und liegen im Ballsicherheitsabstand zwischen den Bahnen. Als Semirough wird der Übergangsbereich zwischen Fairway und Rough bezeichnet. Innerhalb des Roughs kann noch die Unterscheidung in Hardrough (längere Gräser) und bespielbares Rough (kürzeres Rough) gemacht werden.

Golfspieler lieben das Rough in einer Grashöhe, die es ermöglicht, verschlagene Bälle wiederaufzufinden.DSCF0081.jpg - 11.55 Kb

Was ist ein Fairway

Das Fairway ist Bestandteil einer Spielbahn. Es ist der kurz gemähte Bereich zwischen Abschlag und Grün. Bei Par-4- und Par-5-Löchern können die Fairways einen oder auch mehrere Knicke (Dogleg) haben.

Aus spieltechnischen Erschwernisgründen sind die Fairways häufig an spielstrategischen Punkten mit Bunkern oder Wasserhindernissen ausgestattet.