Decision 6-6.a/4
Im Zählspiel weigert sich B, der A's Mitbewerber und Zähler war, die Zählkarte von A zu unterschreiben, weil A am 15. Loch von außerhalb des Abschlags abgespielt habe. A behauptet jedoch, er habe von innerhalb des Abschlags abgespielt. Die Spielleitung entschied zugunsten von A. Trotz dieser Entscheidung der
Spielleitung weigert B sich weiterhin, die Zählkarte von A zu unterschreiben. Zieht B sich Strafe zu?
Antwort:
Nein. Ein Zähler ist nicht verpflichtet, eine Zählkarte zu unterschreiben, von deren Richtigkeit er trotz der Entscheidung der Spielleitung nicht überzeugt ist. Der Zähler muss jedoch den Sachverhalt berichten und die Schlagzahlen bestätigen, die er für richtig hält. War eine andere Person bei dem Vorfall am 15. Loch Zeuge, so sollte die Spielleitung deren Bestätigung von A's Schlagzahl am 15. Loch akzeptieren. Ist kein Zeuge verfügbar, dann sollte die Spielleitung A's Schlagzahl auch ohne Gegenzeichnung anerkennen.

eprivacy