(Red./28.6.2004-15:50) Gummersbach-Berghausen - Rund um das diesjährige Volvo Challenge 2004 auf der Golfanlage „Gimborner Land“ wurde auch diese Jahr wieder viel für den Golfnachwuchs getan: Schützen, Handballer, Squasher und Walker spielten um den Vereinspokal.

"Wir laden immer alle Vereine und Gruppen ein, damit sie einmal unseren Sport kennen lernen können", erklärte Golf Pro Manfred Skeide. "Drei Nichtgolfer können dann das Putten, zielgenaues Schlagen und den Platz ausprobieren." Das Team des Golfclubs stand dabei hilfreich zur Seite und erklärte beispielsweise den richtigen Griff und die Schwungtechniken. "Und ich dachte immer, dass wäre nur was für alte Leute", grinste ein durchtrainierter Polizist, "aber da muss man sich schon ordentlich anstrengen, um den Ball über die 100 Meter Marke zu schlagen." Die Kollegin neben ihm hat da ganz andere Probleme. "Mein Schwung ist prima, nur den Ball treffe ich nicht. Ist wohl eher etwas für den höheren Dienst", lachte sie.

[Bilder: privat --- Bevor es auf die Bahn ging, wurde auf der Driving Range der Abschlag geübt.]

Obwohl die Gewerkschaft der Polizei gleich mit vier Gruppen an dem Turnier teilnahm, wurden sie auf die Ränge verwiesen. Den ersten Platz erspielte sich das Team vom TV Gelpetal mit Stefan Euteneuer, Bernd Vorländer und Martin Canisius. Durch Treffsicherheit auf dem Grün errang die Schützenbruderschaft Hülsenbusch mit Andre Krüger, Jörg Müller und Raimund Fischer Platz zwei. Der IT- Service mit Petra Neuser, Raf Werner und Stefan Neuser wurde guter Dritter.

Trotz leichter Regenschauer waren die 54 Aktiven und die zahlreich mitgereisten Schlachtenbummler bester Stimmung. "Das ist eine nette Idee, so etwas mit den Vereinen zu veranstalten", freute sich ein Hülsenbuscher Schützenbruder. "Und Spaß macht es auch, wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder."
 

[Da schaut der erfahrene Golfer dem Anfänger beim Schlag aus dem Sandbunker über die Schulter.]

Spaß hatten auch die Teilnehmer am Mitglieder- und Gast-Turnier am Sonntag. Hierbei galt es neun Löcher zu spielen. Der Golf-Experte schlug dabei bis 150 Meter vor das Loch, dann wurde abwechselnd gespielt. Am Grün angekommen, musste der Nichtgolfer den Ball in das Loch befördern. "Tückisch, wenn man nur wenige Zentimeter vom Loch entfernt ist, dann zittern die Hände am meisten," wunderte sich ein Gast. "Deshalb freut man sich ja auch so, wenn der kleine Ball mal beim ersten Schlag drin ist," wirbt ein Golfer um Verständnis für seine Leidenschaft. Als Sieger gingen am Sonntag Karl Schulze und Barbara Haider vom Platz. Den Sonderpreis „Teacher of the year“ wurde für Dr. Herbert Klöckner ausgelobt. Er hatte sich so intensivem seinen Gast gekümmert, dass er erst eine Stunde nach den restlichen Teilnehmern das Clubhaus erreichte. "Er war wie eine Mutter zu mir," freute sich „sein“ Schüler.