Vereine, Golfer und Gäste im Wettstreit auf dem Grün

mh. Berghausen. Rund um die "Volvo Challenge 2004" auf der Golfanlage Gimborner Land in Berghausen wurde viel für den Golfnachwuchs getan. So spielten 18 Vereine um den Vereinspokal. Schützen, Handballer, Squasher und Walker spielten dabei den kleinen weißen Ball, um Pokal und Preisgeld für ihren Verein zu erringen. "Wir laden immer alle Vereine und Gruppen ein, damit sie einmal unseren Sport kennen lernen können," so Golf-Pro Manfred Skeide. "Mitmachen kann jede Vereinigung. Drei Nichtgolfer können dann das Putten, ziel genaues Schlagen und den Platz ausprobieren." Das Team des Golfclubs stand dabei hilfreich zur Seite und erkälte den richtigen Griff und die Schwungtechniken. "Und ich dachte immer, dass wäre nur was für alte Leute," grinst ein durchtrainierter Polizist, "aber da muss man sich schon ordentlich anstrengen, um den Ball über die 100 Meter Marke zu schlagen."

Die Kollegin neben ihm hat da ganz andere Probleme. "Mein Schwung ist prima, nur den Ball treffe ich nicht, ist wohl eher etwas für den höheren Dienst," lacht sie. Obwohl die Gewerkschaft der Polizei gleich mit vier Gruppen an dem Turnier teilnahm, wurden sie auf die Ränge verwiesen. Den ersten Platz erspielte sich das Team vom TV Gelpetal mit Stefan Euteneuer, Bernd Vorländer und Martin Canisius. Durch Treffsicherheit auf dem Grün errang die Schützenbruderschaft Hülsenbusch mit André Krüger, Jörg Müller und Raimund Fischer den zweiten Platz. Der IT- Service mit Petra Neuser, Ralf Werner und Stefan Neuser wurde Dritter.Trotz leichter Schauer waren die 54 Aktiven und die zahlreich mitgereisten Schlachtenbummler bester Stimmung. "Ich finde das einfach eine nette Idee, so etwas unter Vereinen zu veranstalten, "freut sich ein Hülsenbuscher Schützenbruder. "UndSpaß macht es auch, wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder."

Spaß hatten auch die Teilnehmer am Mitglieder- und Gast Turnier. Hierbei galt es, neun Löcher zu spielen. Der Golfer schlug dabei bis 150 Meter vor das Loch, dann wurde abwechselnd gespielt. Am Grün angekommen, oblag es dem ansonsten Nichtgolfendem, den Ball in das Loch zu befördern."Tückisch, wenn man nur wenige Zentimeter vom loch entfernt ist, dann zittern die Hände am meisten," wundert sich ein Gast. "Deshalb freut man sich ja auch so, wenn der kleine Ball mal beim ersten Schlag drin ist," wirbt ein Golfer um Verständnis für seine Leidenschaft. Als Sieger gingen Karl Schulze und Barbara Haider vom Platz. Den Sonderpreis "Teacher of the year" wurde für Dr. Herbert Klöckner ausgelobt. Er hatte sich so intensiv um seinen Gast gekümmert, dass er erst eine Stunde nach den restlichen Teilnehmern das Clubhaus erreichte. "Er war wie eine Mutter zu
mir," freute sich der Gast.
 

7. Juli

 
 
 
 

Quelle:

Anzeigen Echo vom 07.07.2004

Fotos: Hoffmann